Teleobjektive haben eine kleinbildäquivalente Brennweite größer 60mm. Durch den Crop-Faktor vieler digitaler Kameras wird die kleinbildäquivalente Brennweite meist über den auf den Objektiven angegeben Werten liegen.

Für die Bildgestaltung sind vor allem die für Teleobjektive charakteristische geringe Schärfentiefe, die raffende Wirkung auf Objekte in unterschiedlichen Entfernungen und die Möglichkeit einer großen Aufnahmedistanz von Bedeutung.

Einsatz:

 

  • Zur Erzielung best. Effekte
  • Sport
  • Porträt
  • Tiere

 

Besonderheiten:

 

  • Die Schärfentiefe ist gering
    • Dadurch werden Unschärfen unbewußt erzeugt. Dies verwendet man meist in der Porträtfotografie. Kann aber auch bei Architektur- und Landschaftsfotografien zu interessanten Ergebnissen führen.
  •  Verwacklungsgefahr ist hoch
    • Die Verschlusszeit ist relativ kurz.
    • Bei Freihandaufnahmen ist für verwacklungsfreie Aufnahmen ein Stativ und / oder ein Bildstabilisator nötig (Kehrwertformel). .
  • Große Aufnahmedistanzen sind möglich
    • Die Möglichkeit, mit Tele-Objektiven weiter entfernte Objekte formatfüllend abzubilden, macht diese Brennweiten z. B. für die Sport- oder Tierfotografie interessant.
  • Raffende Wirkung bei hintereinander liegenden Objekten
    • Gegenstände die hintereinander angeordnet sind die gleiche Größe haben werden im Gegensatz zum Weitwinkelobjektiv annähernd (abhängig von der Brennweite) gleich groß abgebildet.

 

Wichtig! - Achten Sie beim Kauf einer Kamera auf das optische Zoom. Dieses ermöglicht Aufnahmen bei unterschiedlichen Brennweiten bei weitgehend gleich bleibender Bildqualität. Im Tele-Bereich wird bei vielen auf dem Markt befindlichen Kameras mit dem digitalen Zoom geworben. Das digitale Zoomen geht jedoch auf Kosten der Bildqualität und ist letztlich lediglich ein Beschnitt des Bildes. Dies können Sie in der Regel in besserer Qualität in der Bildbearbeitung am Computer durchführen.